Nach einer Essenspause und ein paar Kurven konnte die Brücke dann endlich in unmittelbarer Nähe gesichtet werden. Da gab es kein Halten mehr und eher sich die Erwachsenen versahen, hatten die Kinder die Brücke bereits erobert. Die Überquerung machte viel Spaß und wurde für einige kleine Experimente benutzt. So stellte sich zum Beispiel heraus, dass man die Brücke zum Schwingen bringen kann, dass sie sich etwas neigt, wenn sich die 15 Teilnehmenden alle auf eine Seite stellen und dass ein Blatt bis zu 22 Sekunden braucht, um von der höchsten Stelle die etwa 100 m zu Boden zu segeln. Auf der anderen Seite angekommen war es Zeit für Kaffee und Kinderpunsch, der netterweise von einem herzlichen Verkäufer - auf Wunsch auch kostenlos - zur Verfügung gestellt wurde.
Für das letzte Stück übernahmen die jüngsten Teilnehmerinnen die Führung und leiten uns - den oben erwähnten OlympionikInnen in der Ausdauer im Vergleich zur Körpergröße in Nichts nachstehend - tapfer weiter.
Text: Rebecca Wirsig