Blick rheinabwärts Richtung Ehrenbreitstein | © DAV Koblenz

Wandergruppe: „Bekanntes neu zusammengestellt“

19.07.2026

Abwechslungsreiche Rundwanderung auf 20 km im Koblenzer Stadtwald zwischen Remstecken, der Rheinseite und Waldesch.

Wanderleitung: Michael Imig
(20 km, 600 hm, 11 Teilnehmer)

Remstecken, Parkplatz Eichenplatz – Kühkopf – Rittersturz - Dommelberg – Weidgenhöhe - Merkurtempel – Waldesch - Remstecken Parkplatz

 

Der Koblenzer Stadtwald ist doch immer wieder eine Wanderung wert. Michael kombinierte für seine heutige Wanderung mehr oder weniger bekannte Wege im Stadtwald zwischen Remstecken, der Rheinseite und Waldesch. An den interessanten Stationen am Kühkopf, Rittersturz und Dommelberg konnten wir am Vormittag die beeindruckend schönen Aussichten auf das Neuwieder Becken und den Rheinlauf von Neuwied bis Lahnstein genießen. Das Wetter meinte es dieses Mal auch gut mit uns. Bei um die 22 °C und Sonne hatten wir im Gegensatz zu den hohen Temperaturen in der Woche angenehme Bedingungen.

Wir starteten gegen 09:30 Uhr und nahmen zeitnah den Anstieg zum Gipfelkreuz am Kühkopf. Nach der imposanten Aussicht aufs Neuwieder Becker wanderten wir recht flott auf kleinen Pfaden bis zum Erreichen des Rittersturzes. Von hier aus und vom unweit gelegenen Dommelberg hatten wir weitere schöne Aussichten auf den Rhein und die gegenüberliegende Seite.

Von der historisch bedeutsamen Stelle am Rittersturz folgten wir nun lange Zeit dem Welterbesteig, der das Mittelrheintal auf linksrheinischer Seite zwischen Bingen und Koblenz erlebbar macht.
Auf der 8. Etappe, die von Koblenz bis Rhens verläuft (wie auch die 7. Etappe des Rheinburgenweges), führten uns überwiegend breite Waldwege die Strecke rheinaufwärts entlang. Mit Umrundung des Hasenberges hielten wir uns mit leichter Steigung unterhalb der Augustahöhe, von wo aus wir einen schönen Blick auf das Schloß Stolzenfels vor der Rheinkulisse hatten.

Vor der Mittagspause lag noch eine anstrengende Talüberwindung oberhalb von Stolzenfels, die uns mit einem langgezogenen Ab- wie auch anstrengenden Aufstieg bis unterhalb des Kronensteins führte. Nach gut 12 km erreichten wir die Römische Siedlung mit dem Merkurtempel und verbrachten dort unsere verdiente Mittagspause. Das schattige Plätzchen an den restaurierten Grundmauern ließ uns unerwartet ein wenig frösteln. So setzten wir recht schnell unsere Wanderung auf dem Pastorenpfad fort und konnten uns wieder warm laufen.

Jetzt ging es an den „gefährlichsten“ Abschnitt unserer Wanderung, die Überquerung der Hunsrückhöhenstraße. Nachdem wir diese auch bravourös gemeistert hatten schlugen wir den Weg nach Waldesch ein. Wir passierten den am Ortsrand gelegenen Lindenplatz und hielten uns weiter am Ortsrand in westlicher Richtung. Am Ortsausgang wies uns nun der Eschbach den weiteren Weg, dessen Verlauf wir die nächsten 2 km in zügigem Tempo folgten. Die hohen Bäume und die dicht bewachsenen Hänge zeigten eine landschaftlich reizvolle Umgebung.

Nach einer Trinkpause am Dreibuchen-Platz ging es dann auf schmalen Pfaden und mit moderater Steigung wieder zurück in Richtung Remstecken. Der eng bewachsene Pfad führte uns parallel zur Fahrstraße an der Felsenquelle vorbei. Nach weiteren zwei Kilometer kündigte ein Parkplatz die Nähe zum Forsthaus Remstecken und das baldige Erreichen unseres Zieles an. Gegen 15 Uhr erreichten wir wieder den Parkplatz am Remstecken und verabschiedeten uns erleichtert und gut gelaunt gegenseitig in den noch frühen Nachmittag. 

Text: DN
Bilder: DN, MO