Bild zum Junker Schilling | © DAV Koblenz

Wandergruppe: Ettringer Vulkanpfade und Hochsimmer

15.03.2026

18 km Rundwanderung ab Ettringen mit geologisch interessanten und landschaftlich schönen Ausblicken in die Eifel.

Wanderleitung: Norbert und Astrid
(18 km, 590 hm, 19 Teilnehmer)


Strecke Ettringen, Hochsimmerhalle – Ettringer Bellberg – Basaltlavawerk – Junker-Schilling-Platz – Jägerhäuschen - Hochstein – Sandkaul - Hochsimmer - Ettringen

 

Mit Norbert und Astrid wanderten wir heute auf einem geologisch wie auch landschaftlich eindrucksvollen Rundweg mit Start und Ziel in Ettringen in der Eifel.

Das Gebiet um Ettringen ist unseren Sektionsmitgliedern wegen des nahgelegenen Klettergebietes und dem hier verlaufenden Jubiläumsweg „100“ der Sektion Koblenz bekannt.
Die von Norbert und Astrid gewählte Strecke orientierte sich am Traumpfad „Vulkanpfad“ wie auch am Mühlensteinwanderweg mit einem Abstecher über den 588 m hohen Berg Hochsimmer.

Von der Hochsimmerhalle in Ettringen starteten wir gegen 09:45 Uhr und folgten zu Beginn dem Anstieg auf den Ettringer Bellberg und entlang des Kraterwalls. Die weiteren Anstiege im Verlauf der Wanderung, entlang des 563 m hohen Hochstein und auf den Ettringer Hausberg Hochsimmer, führten zu einer anspruchsvollen Wanderung mit knapp 600 hm.  
Belohnt wurden wir während der Wanderung jedoch durch die beeindruckenden Ausblicke in die Eifel, auf Kottenheim und Obermendig. Zudem mit interessanten Einblicken in die geologische Vergangenheit. So führte uns die von Norbert und Astrid gewählte Strecke entlang des an Ettringen angrenzenden Basaltlavawerkes, durch das Kottenheimer Winfeld (Klettergebiet) mit den eindrucksvollen Basalt-Felsformationen, an der Höhlenwand im Sandkaul und in Sichtweite zur ehemaligen Grube Silbersand vorbei.

Neben den geologischen Besonderheiten konnten wir am Junker-Schilling-Platz auch mehr über die mittelalterliche Geschichte zum Kottenheimer Forst erfahren.
Unsere Mittagspause legten wir nach guten 8 km an der Grillhütte Jägerhäuschen ein und ließen uns die längere Pause von Norbert mit Schokoriegel und weiteren hochprozentigen Köstlichkeiten versüßen.

Nach der Mittagspause folgten wir einem Waldweg in Richtung Hochstein und nahmen den unterhalb vom Gipfel verlaufenden steilen Abstieg bis zum Sandkaul mit der sehenswerten Höhlenwand. Den Ettringer Hausberg Hochsimmer schon im Blick gelangten wir über einen Asphaltweg an den Bergrand und folgten dem teils anspruchsvollen Aufstieg bis hinauf zum Hochsimmerturm, an dem wir nach guten 14 km unsere letzte Rast der Wanderung einlegten. Einige ließen sich auch die letzten Höhenmeter mit Besteigung des 18 m hohen Turmes nicht entgehen. Andere verbrachten lieber am Fuß des Turmes ihre Pause in geselliger Runde.

Nach Abstieg vom Hochsimmer führte uns ein Asphaltweg die übrigen 3 km zurück nach Ettringen, wo wir nach knapp 18 km gegen 15:30 Uhr wieder den Parkplatz erreichten. In bester Stimmung dankten wir Norbert und Astrid für die schöne und eindrucksvolle Wanderung, ehe wir uns für die Rückfahrt verabschiedeten.

Text: DN
Bilder: DN, NN, MO