Wanderleitung: Ursula Weber
(23 km, 600 hm, 13 Teilnehmer)
Mürmes – Michelshof – Saxler - Pulvermaar – Römerberg - Strohner Märchen – Immerath
– Winkel – Ellscheider Fenster - Mürmes
Neue Wege in einem bekannten Wandergebiet der schönen Vulkaneifel.
Vom Parkplatz in einem Gewerbegebiet nahe Mehren starteten wir mit Ursula bei noch frischen Temperaturen die Rundwanderung. Laut Vorhersage sollte es trocken bleiben und sich eine Temperatur um 21 °C einstellen.
Wir begannen gegen 10 Uhr mit der Querung der A1 auf einer Überführung am Naturschutzgebiet Mürmes und wanderten zu Beginn rechtsseitig am ehem. Torfabbaugebiet entlang. Zusätzlich zum anfänglich wundervollen Ausblick hatten wir entlang des Moores an mehreren Stellen einen schönen Blick auf das 43 ha große Areal mit der vielfältigen Pflanzenwelt.
Vom idyllischen Mittelweiher, der aus einem ehemaligen Fischteich entstand, wanderten wir die nächsten fünf Kilometer weiter südlich in Richtung der Ortschaft Saxler und anschließend bis an das Pulvermaar, das wir nach guten 8,5 Kilometern erreichten.
Für die Mittagspause hatte Ursula eine Stelle am südlichen Ufer des Pulvermaar, beim sogenannten Lastahuddelhuppen (Laster-Problem-Haufen), ausgewählt. Wir konnten wenig zum bereits existierenden Steinhaufen, stellvertretend für persönliche Laster und Probleme, beitragen und genossen stattdessen bei unserer Rast die Aussicht auf den ruhigen See.
Am gegenüberliegenden Ufer war das Naturschwimmbad zu sehen. Ursula verwöhnte uns wieder mit ihren selbstgemachten Brownies. Nach der Stärkung und kurzzeitigen Erholung wanderten wir weiter in südliche Richtung und hielten uns mit moderatem Anstieg am Rand des bewaldeten Römerberges. Unweit davon erreichten wir bei 11 Kilometern das Strohner Märchen (auch Maarchen genannt). Das Trockenmaar ist uns schon von einer früheren Wanderung mit Norbert bekannt.
Die im nahen Ort Strohn liegende Lavabombe blieb uns in guter Erinnerung.
Zusammen mit dem Pulvermaar und dem Römerberg bildet das Strohner Märchen das gleichnamige Naturschutzgebiet. Der Rückweg gestaltete sich abwechslungsreich überwiegend auf Wald- und Feldwegen. Auf den nächsten neun Kilometern ging es durch die Ortschaft Immerath, den Kreuzweg entlang mit Blick auf das Immerather Risch (Maar) und durch Oberwinkel (Eifel) bis zum Ellscheider Fenster. Durch das Ellscheider Fenster blickten wir auf die meist trockene Senke und auf den Ort Ellscheid selber.
Wir erreichten nach gut 21 Kilometern wieder den renaturierten Mittelweiher. Die restlichen zwei Kilometer wanderten wir über die linksseitig liegenden Mähwiesen auf einem mehr oder weniger vorgegebenen Pfad am Moor entlang. Durch das hohe Gras war eine letzte Anstrengung nötig, eher wir den Feldweg zurück zur Überführung erreichten und in Richtung A1 einbogen.
Nach 23 Kilometern endete die landschaftlich reizvolle Wanderung gegen 17 Uhr am Parkplatz in Nähe Mehren. Mit einem herzlichen Dank an Ursula für den schönen und eindrucksvollen Tag verabschiedeten wir uns zur Heimfahrt.
Text: DN
Bilder:DN, NN