Wanderleitung: Dirk Neinaß
(22 km, 400 hm, 12 Teilnehmer)
Ruppach-Goldhausen – Grube „Glück auf“ - Rupberg – Grube Maria – Grube Ester - Boden – Grube Pfeul - Niederahr – Grube Petschmorgen – Malberg – Moschheim – Boden – Grillhütte – Boden – Ruppach-Goldhausen
Das Wetter kann man sich nicht aussuchen, man muss es nehmen wie es kommt.
Und so haben wir heute bei der Tongrubenwanderung den Sonnenschein und hohe Temperaturen bis zu 27 °C tapfer ausgehalten. Für die vorhergesagten Temperaturen starteten wir verhältnismäßig spät gegen 10:20 Uhr. Startpunkt war der ausgeschilderte Parkplatz an der Gemeindeverwaltung in Ruppach-Goldhausen. Von dort aus ging es auf die kombinierte Wanderung von blauem und rotem Tonweg. Entlang der Grube „Glück auf“ am Ortsausgang von Ruppach-Goldhausen und ein kurzes Stück über den Rupberg fanden wir den passenden Einstieg.
Am Vormittag ließ es sich dank einiger bewaldeter Abschnitte über den Rupberg, in Nähe von Boden und um den Malberg herum gut aushalten. Ein leichter Wind brachte entlang einiger Felder und auf dem Fahrweg an der Grube „Maria“ vorbei gefühlt etwas Abkühlung.
Jedoch wurden am Nachmittag, gegen Ende der Wanderung, die Abschnitte auf Asphalt mit wenig Schatten zunehmend anstrengend.
Beeindruckt waren wir von der Vielzahl und den Ausmaßen der im Tagebau betriebenen Tongruben in der Umgebung. An mehreren Aussichtspunkten konnten wir einen Blick auf die freigelegten Erdschichten werfen, die bis zur Erreichung des Tons abgetragen waren. Auf mehrere Informationstafeln entlang unserer Wanderung wurde Wissenswertes zum Tonabbau und historischen Mühlen vermittelt. Zudem führte uns die Wanderung an diverse zur Entwässerung angelegten Teiche vorbei, die aber für jegliche Freizeitaktivitäten gesperrt waren.
Gegen 17 Uhr erreichten wir, nach einer letzten Rast an der Grillhütte Boden, wieder Ruppach-Goldhausen und beendeten nach 22 km die anstrengende Wanderung mit einer Einkehr im zum Parkplatz nahgelegenen Restaurant „Split“.
Text: DN
Bilder: DN, NN