Gesellige Mittagspause | © DAV Koblenz

Wandergruppe: Von Ochtendung zur Burg Wernerseck

10.03.2026

Dienstagswanderungen mit 11,5 km im Nettetal zwischen Ochtendung und Burg Wernerseck.

Wanderleitung: Dieter Pelikan
(11,5 km, 280 hm, 9 Teilnehmer)


Ochtendung – Ohligmühle - Korbsmühle - Burg Wernerseck – Basalt- und Lavaabbau - Ochtendung

 

Am Dienstag ist es auch ganz schön…
So lautet das Fazit unserer heutigen Kurzwanderung im Nettetal, an der ich -ausnahmsweise- mal an einem Dienstag in der Woche teilgenommen habe.

Unsere Kurz- bzw. Dienstagswanderungen finden als willkommene Ergänzung, zu unseren regulären Tages- bzw. Sonntagswanderungen, einmal im Monat statt. Mit Strecken um die 12 km und moderaten Höhenmetern sind sie ideal für (Wieder-)Einsteiger und ältere, erfahrene Teilnehmer, die mit weniger Anspruch ein mehr an Wanderfreude genießen wollen.

Und auf eine gesteigerte Wanderfreude legte Dieter besonderen Wert. Er begeisterte uns nicht nur durch die Auswahl der schönen Strecke im Nettetal, sondern verwöhnte uns auch zur Mittagspause mit seinem selbstgebackenen, frischen Hefezopf und dazu selbstgemachter Marmelade.

Los ging es am Parkplatz Im roten Wingert in Ochtendung gegen 9.30 Uhr. Ein Stück durch den Ort und an der Kläranlage vorbei stießen wir nach 1,4 km auf einen Wirtschaftsweg, der uns nach rechts entlang der Korbsmühle bis an die Krufter Straße brachte. Bereits auf diesem Wegstück begleitete uns die Nette, deren Verlauf wir auf dem weiteren Weg zur Burgruine Wernerseck stetig folgten. Nach einem kurzen Stück entlang der befahrenen Krufter Straße wanderten wir über eine Wiese, eher wir wieder der Nette in ufernähe flussaufwärts folgten.
Auf dem schmalen, aber gut zu gehende Waldweg nahmen wir wenige Steigungen und kamen schnell voran. Nach gut 4 km erblickten wir schon den weithin sichtbaren Bergfried. Es ging einen moderaten Anstieg hinauf und nach einer Rechtskurve konnten wir die Burgruine Wernerseck voll erblicken. Kurz darauf bestaunten wir bei einem Rundgang auch den Innenbereich der ehemaligen Festung mit den massiven Mauern.

Zeit für eine frühe, dafür aber umso geselligere Mittagspause nahe beim sanierten Wohnturm. Dieter bot uns dafür den angekündigten Hefezopf mit Marmelade und versüßt uns damit die willkommene Pause. Zusätzlich trug der herrlichen Blick ins Nettetal und zunehmender Sonnenschein zu unserer ausgelassenen, guten Stimmung bei.

Für den Rückweg hielten wir uns nach Verlassen der Burg beim Abzweig rechts und folgten 1 km dem Feldweg bis zum spitzen Abzweig nachh rechts in das Wiesental. Der Weg führte uns bis unterhalb der Burg. Nach nunmehr 7,5 km folgten wir einem kurzem Anstieg auf den oberen Waldweg und damit wieder auf gleiche Blickhöhe zur Burg. Kurz darauf, vorbei an einem Wohnhaus, brachte uns ein langgezogener Abstieg wieder in Nähe zur Nette.
Entlang einem Waldweg in Sichtweite zur Nette wanderten wir nun flussabwärts in Richtung Ochtendung. Vorbei am Abbaugebiet für Basalt und Lava nutzten wir nach kurzem Anstieg den Aussichtspunkt Nette für eine letzte Rast. Die letzten 1,5 km folgten wir einem Feldweg querfeldein und erreichten, nach einem kurzen Stück innerorts, gegen 13 Uhr und insgesamt 11,5 km wieder den Parkplatz.

Wir endeten mit einem herzlichen Dank an Dieter für die gelungene Wanderung und die süße Verköstigung, um anschließend die Rückfahrt in Richtung Koblenz anzutreten. 

Text: DN
Bilder: DN, RR