Ausblick Neuwieder Becken | © DAV Koblenz

Wandergruppe: Zoo Neuwied - Anhausen und zurück

21.06.2026

Schweißtreibende Rundwanderung vom PP Heidegraben zum Zoo Neuwied und Ruine Hausenborn und zurück.

Wanderleitung: Michael Imig
(20 km, 530 hm, 5 Teilnehmer)

PP Heidegraben - Limesweg - Nasenbachtal - Haus am Pilz - Rheinsteig - Wiesenpfad - Zoo Neuwied - Jahn Eiche - Antons Kreuz - Ruine Hausenborn - Schutzhütte Am Steinbruch - Steinebachtal - Schutzhütte Zum Drosselschlag bei Anhausen - PP Heidegraben

Dieses Wetter kam uns gerade recht, trainieren wir doch für den Triathlon auf Hawaii. Wenn das auch nicht ganz stimmt (etwas geschummelt), nahmen Anke, Doris, Ulrike, Reinhard und der Wanderführer Michael die heutige Rundwanderung eine Stunde früher als ausgeschrieben in Angriff. Michael führte uns vom PP Heidegraben über Schleichwege ins Nasenbachtal und bergab zum Haus am Pilz.

Weiter ging es im Schatten der Bäume bei angenehmen 22 °C auf dem Rheinsteig Richtung Zoo. Diese Wegstrecke ist uns noch von Gerds Hüttentour bekannt, aber diesmal in entgegengesetzter Richtung. Michael führte uns nun auf einem ungemähten Wiesenweg in Richtung Rommersdorf, bog nach Heimbach-Weis ab und zwischen den Häusern fand er Möglichkeiten, um zum Fußweg zum Zoo zu gelangen. Bis zum Zoo und daran vorbei waren wir nun der Sonne ausgesetzt und brachten diesen Abschnitt zügigen Schrittes hinter uns. Schattige Plätzchen wurden genutzt, um dem Körper Flüssigkeit zuzuführen.

Auf dem Limesweg ging es weiter nordwärts zur Jahn Eiche und zu Antons Kreuz. Diese markanten Punkte wurden zu Trinkpausen genutzt. Zum Krupps Heiligenhäuschen sollte uns der Pfad  durch den Fichtenwald führen. Doch die vertrockneten Fichten waren bereits gerodet und somit konnte sich auf der Lichtung ein wahrer Dschungel entfalten. Nachdem wir das gemeistert hatten ging es hinunter zur Wallfahrtsruine Hausenborn, wo wir nunmehr hungrig unsere Mittagspause machten. Hier saßen wir fast 1 Stunde im Schatten, denn Michael erzählte Anekdoten von seinen "lieben" Nachbarn. Die vegane Schokolade von Ulrike konnten wir uns leider nicht teilen, weil wir keine Strohhalme dabei hatten.

Unsere Abenteuerlust wurde noch geweckt, sollte es doch noch als Nachtisch bergauf zum Rabentisch gehen. Erstmal gut, aber der Weg war lange nicht mehr gegangen worden. Ulrike verschwand unter den kopfhohen Farnen, Reinhard sah seine Vorderleute nicht mehr, aber der Wanderführer kämpfte vorne den Weg frei. Wir schauten hinab ins Sayntal und wanderten dann um den Iserkopf herum.
Auf der Iserbachschleife ging es schattig bis zur Schutzhütte Am Steinbruch und weiter zu den Katzwiesen, wo wir die Wäller Tour verließen. Am Steinebach mit seinen Fischteichen entlang erreichten wir den Rand von Anhausen und machten kehrt, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Mittlerweile waren es 32° im Schatten, und der Schweiß tropfte uns allen von der Stirne. An der Schutzhütte Zum Drosselschlag hatten wir das freie Feld hinter uns gelassen, saßen schweißgebadet in der Hütte und machten uns Mut für den letzten Kilometer am Waldesrand entlang.

Um zirka 16:00 Uhr erreichten wir unsere Autos. Hier hatte Reinhard noch eine kleine Überraschung und zauberte gekühlte Getränke aus seinem Auto. Wir saßen noch eine Weile beisammen und verabschiedeten uns, innerlich erfrischt, ready für weitere Wanderungen.

Text und Bilder: RE